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Ein Carillon für die Stadt

Klangspiel soll Buttermarkt aufwerten!

Dr. Paul Raab, Thorsten Stockfleth und Jens Feddersen freuen sich auf das neue Projekt.
Dr. Paul Raab, Thorsten Stockfleth und Jens Feddersen freuen sich auf das neue Projekt.

In Flandern gehören sie fest zum Bestandteil vieler Städte und prägen mit ihrem Spiel die Stimmung in den Innenstädten: Carillons. Jetzt möchte die Initiative Elmshorn das traditionelle Turmglockenspiel unserer europäischen Nachbarn in die Markthalle des Elmshorner Wochenmarktes holen und die Innenstadt um eine klangvolle Attraktion reicher machen. Anlässlich des Stadtjubiläums „875 Jahre Elmshorn“ startet die Initiative Elmshorn das Projekt „Ein Carillon für Elmshorn“. Das Carillon, auf Deutsch „Turmglockenspiel“ ist ein großes Glockenspiel, das von einem Spieltisch aus bedient wird. Mittels Seilzügen werden die Glockenklöppel von einem Spieltisch aus angeschlagen. In Belgien, Nordfrankreich, England und den Niederlanden gibt es eine große Gemeinschaft von Gleichgesinnten, die sich dem Carrillon verschrieben haben. Carilloneure reisen von Stadt zu Stadt um die Turmglocken zu spielen. Dabei reichen ihre musikalischen Darbietungen von klassischen bis modernen Interpretationen.

Der Initiative Elmshorn ist es wichtig, Menschen für diese Kultur zu interessieren. Das Ziel wäre beispielsweise Musikschüler zu finden, die auf dem Carillon Lieder einspielen. Diese könnten dann elektronisch zu festen Zeiten auf dem Buttermarkt abgespielt werden. Mit einer „Change-Ringing-Mechanik“ könnte nach englischem Vorbild bis zu acht Glöckner je eine Glocke von Hand nach sogenannten „methods", das sind bestimmte Muster, geläutet werden. Die Initiative Elmshorn ist sich sicher, dass die Carillon-Kultur auf große Resonanz bei der Bevölkerung stoßen würde und auch viele Carillon-Begeisterte aus dem In- und Ausland nach Elmshorn bewegt.

Wenn sich der Fortschritt des Stadtumbaus erwartungsgemäß einstellt, rechnet die Initiative Elmshorn mit einer Fertigstellung des Carillons in ca. sieben Jahren. Die Baukosten für das Turmglockenspiel sollen durch Spendengelder aufgebracht werden, dabei gilt es primär darum, die 50 Glocken zu finanzieren. Sie können durch Privatpersonen, Firmen und Vereinen über Patenschaften realisiert werden. Mit einer Gravur auf der Glocke könnten Spender für die Stadt und die Bürger verewigen lassen.

Wer Interesse hat das Projekt zu unterstützen, melde sich bei der Initiative Elmshorn, Dr. Paul Raab, Tel. 04121 48770 in der IHK zu Elmshorn.

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